Statische Probleme - kinesiologisch getestet - Dr. med. dent. L Niestegge und Christiane Engel

Statische Probleme - kinesiologisch getestet Dr. med. dent. L. Niestegge Christiane Engel

Die in den 70er Jahren von dem amerikanischen Chiropraktiker Georg Goodheart.D.C. entwickelte Applied Kinesiology (AK) eignet sich besonders zur Diagnose aller Beschwerden, die im weitesten Sinne mit dem Bewegungsapparat zu tun haben.

Goodheart beobachtete, dass sich seelische und körperliche Störungen in einem plötzlichen Nachlassen der verfügbaren Haltekraft der willkürlichen Muskulatur äußern.

Der aus dieser Erkenntnis entwickelte Muskeltest bietet die einfache Möglichkeit über die Stärkeänderung eines Muskels Allergien, Unverträglichkeiten, toxische Belastungen, Medikamente, Organ- und Meridianstörungen, Fehlfunktionen im stomatognathen System sowie psychische Störungen zu testen

Somit stellt die AK eine außergewöhnliche Diagnosemöglichkeit dar. Auf den Bewegungsapparat bezogen ist es für den Therapeuten auf einfachem Wege möglich, ascendierende oder descendierende Läsionketten zu diagnostizieren und zu therapieren.

Fussdeformitäten als Kausalität für ISG-Probleme oder auch die Craniomandibuläre Dysfunktion als primäre Ursachen für ISG Läsionen lassen sich durch die AK schnell erkennen und im interdisziplinären Verbund Arzt, Zahnarzt Physiotherapeut, Osteopath oder Cranialtherapeut etc., elegant beheben.

Im Unterschied zu anderen kinesiologischen Verfahren ist bei der AK die Definition des Indikatormuskels als Ausgangspunkt für eine reproduzierbare und seriöse Testung von entscheidender Bedeutung.

Wir unterscheiden drei mögliche Testergebnisse:

  1. hypotoner Muskel
    der Patient kann den Muskel nicht ausreichend kontrahieren
  2. normotoner Muskel
    der Muskel kann den ansteigenden Druck des Untersuchers genügend Widerstand leisten, lässt sich aber über sedierende Maßnahmen schwächen
  3. hypertoner Muskel
    der Muskel ist stark, lässt sich aber nicht durch sedierende Maßnahmen schwächen

Über die Aussage des o.g. Muskeltests kann der Therapeut sowohl positive als auch negative Faktoren testen und diese gegebenenfalls beseitigen.

Die beiden wichtigsten Diagnosemethoden der AK:
Die Therapielokalisation ( TL ) und der Challenge.

Therapielokalisation ( TL)
Berührt der Patient eine Körperstelle und die Muskelstärke ändert sich, so spricht man von einer positiven Tl. Durch die TL erfährt man, wo eine Störung vorhanden ist, aber nicht welcher Art diese Störung ist

Beispiel: Die TL an der WS ist positiv; eine sachgerechte Korrektur dieser Fixation oder Subluxation sollte d ie positive TL sofort aufheben.

Challenge
Wird der Patient einem Testreiz ausgesetzt und die Muskelstärke ändert sich ,spricht man von einem positiven Challenge. Auch hier kann die Änderung von stark nach schwach und umgekehrt sein.

Wir unterscheiden verschiedene Challengearten

  1. Bewegungschallenge / struktureller Challenge
    Über den Muskeltest wird ein genauer Korrekturvektor an WS/Schädel/Becken oder anderen Strukturen ausgetestet
  2. Oraler / nasaler Challenge
    Durch den oralen/nasalen Challenge lassen sich toxische, allergische oder unverträgliche Substanzen austesten
  3. Orthomolekularer / Medikamenten Challenge
    Wird ein dysreaktiver Muskel unter Gabe von orthomolekularen Substanzen oder anderen Medikamenten normoton , so liegt evt. ein Mangel dieser Substanz vor
  4. emotionaler/psychologischer Challenge.
    Wenn das Denken an ein Problem oder die Auseinandersetzung mit einer für den Patienten psychologisch belastenden Situation den normotonen Indikatormuskel schwächt oder hyperton macht, spricht man von einem positiven psychologischen Challenge.

Über die Applied Kinesiology(AK) lassen sich viele Faktoren untersuchen, die ursächlich für strukturelle und muskuläre Dysbalancen verantwortlich sein können.

In Der Manuellen Medizin hilft die AK

 

  • die zu behandelnde(n) Stelle(n) zu finden,
  • die Art und Weise der Korrektur zu bestimmen,
  • zu untersuchen, ob die Korrektur effektiv war,
  • herauszufinden, ob die Korrektur hält,bzw. von Dauer ist

 

So ist es dem Therapeuten über den AK-Muskeltest möglich, z.B. ein rezidivierendes Wirbelsäulenproblem in seiner Kausalität zu klären und erfolgreich zu behandeln

“Applied Kinesiology is a system which evaluates our structural, mental/emotinal and chemical functions. It employs muscle testing in combination with other standard methods of diagnosis. Diet, manipulation, orthomolecular supplementation, Chinese meridian system, exercise and education are used therapeutically to help restore balance and maintain well being”.
Quelle: Wolfgang Gerts Das ist Applied Kinesiology ( AK )AKSE Verlag, Wörthsee


Was ist Applied Kinesiology ?
Applied Kinesiology ist eine funktionell neurologische Methode, die den Muskeltest benutzt, um durch effiziente Testprotokolle

  • strukturelle (osteomuskuläre)
  • chemische (metabolische und allergisch/toxische)
  • emotionale Störungen

zu diagnostizieren und zu behandeln

Als originär manualmedizinische Methode ermöglicht sie differenzierte und effiziente chirotherapeutische und kraniosakrale Behandlungen. Die funktionellen Auswirkungen kieferorthopädischer Maßnahmen auf die Gesamtstruktur sind mit AK genau vorher bestimmbar.

Im Bereich klinische Onkologie (Auswirkungen von In- und Umweltstörungen auf den Organismus), hormonelle Regulationsstörungen und Schmerzkrankheiten lassen sich kausale Zusammenhänge aufdecken und ein effizientes Therapieschema entwerfen.
Im zahnmedizinischen Bereich sind verlässliche Herz-/Störfeldtests und Materialtests möglich.

Daneben bietet sie psychosomatisch orientierte Therapiemöglichkeiten. Die Anwendungen im Bereich Struktur, Chemie und Psyche machen die AK zu einer unentbehrlichen Methode in jeder modernen allgemeinmedizinischen, zahnmedizinischen, orthopädischen und krankengymnastischen Praxis.



Goodheart empfiehlt für die ganzheitliche Betrachtung jedes gesundheitlichen Problems die Sichtweise des „Dreiecks der Gesundheit“ („Triad of Health“) und beschrieb ursprünglich 5 Sys-teme, die mit diesen Störungen zu tun haben können:

  1. Das Nervensystem
  2. Das lymphatische System
  3. Das vaskuläre System
  4. Das craniosakrale System als Regulator und Produktionsstätte des Liquors
  5. Das Meridiansystem (Akupunkturmeridiane)

Aus heutiger Sicht kommen natürlich noch hinzu:

  1. Das „System der Grundregulation“, d.h. das von Prof. Pischinger und seinen Mitarbeitern in Wien in den letzten 40 Jahren beschriebene System aus Bindegewebestrukturen und Zellen, der Gewebsflüssigkeit und bestimmte Zellen des Lymphsystems, das entwicklungsgeschichtlich älter und grundlegender ist als das Nervensystem.
  2. Psychisch-geistige Zusammenhänge

Tatsächlich nimmt man an, das vor allem das „System der Grundregulation“ der Angriffspunkt der meisten Naturheilverfahren ist!

Aktuelles

 

Am 3 November 2018 fand in den Niederlanden in Soest eine Fachfortbildung zum Thema "Schmerz- ein biopsychosoziales Phänomen" mit Herrn Drs. Vincent van Pelt statt.

Op 3 november 2018 vond in nederland in Soest de Cursus "Pijn - een biopsychosociaal fenomeen" met Drs. Vincent van Pelt plaats.

hier een bericht

 

Nächster Jahreskongress der IFPB vom 29. - 31. März 2019  wieder in Rummelsberg

Hier das Programm  Duits   Nederlands

  

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